Kirchenchor Ansfelden - Chorleiter

Fritz Burri studierte neben neuen Messen auch Volkslieder ein, die beim Kremstaler Jugendfest den 3. Platz errangen. 1949 leitete Cornelius Mayr für 2 Jahre den Chor. In seine Zeit fielen die Glockenweihe 1949 und die Aufführung des Singspieles „Waldvögelein“ von Georg Mielke. Nach seiner Versetzung nach Niederneukirchen übernahm 1950 Hermann Holzner als Lehramtsstudent den Chor. Er erweiterte das Repertoire an Messen und geistlichen Gesängen beträchtlich, es kam aber auch zu öffentlichen Auftritten, wie anlässlich der Gemeindewappenverleihung 1985. Zu Kons. Hermann Holzners langjährigem Wirken wird auf die Seite http://anton-bruckner.heimat.eu verwiesen, einen Nachruf gestaltete Mag. Erich Haudum.
1987 folgte Cäcilia Feichtinger-Sommer, die mit dem Chor auch rhythmische Lieder aus Musicals, Gospels und Spirituals, sowie Filmmelodien, Opern- und Operettenlieder einstudierte. Höhepunkt: Muttertagskonzert 1991. Kurzzeitig, bis zu seinem tragischen Unfalltod übernahm der junge Braco Vasiljevic bis 1992 die Chorleitung. Immer wieder musste der Obmann Josef Paulmair bei Abwesenheiten von Chorleitern einspringen.
1992 konnte der Leiter der Musikschule Haid Christian Heitz für die Neuorganisation gewonnen werden. Der Chor erlangte hohen Bekanntheitsgrad durch viele öffentliche Auftritte. In seine Zeit fallen große Orchestermessen, Jazzmessen, Chorfeste, Muttertagskonzerte, Maiandachten, Umrahmungen von Blumenschmuckfeiern, Jubelhochzeiten und Adventkonzerte. Höhepunkte: Stabat Mater von G.B. Pergolesi 1995, Eröffnung des Sinfoniewanderweges und Chorfest in St. Florian, sowie 50-Jahrfeier des Chores 1996. Nach seinem Ausscheiden 2000 arbeitete Konrad Füreder ein Jahr mit uns an feinen Klängen, Liedern und romantischen Chorsätzen.
2001 verpflichtete der Chor Frau Birgit Buck als neue Leiterin und konnte mit ihr viele fröhliche Stunden und Höhepunkte erleben: Romantische Messen, Frühlingskonzerte mit solistischen Einlagen, Wertungssingen, 300 Jahre Barockkirche Ansfelden 2003, Konzertreisen (Malmsheim, BRD). Nach ihrer Übersiedelung nach Grein übergab sie 2005 die Chorleitung an Margarethe Possegger, einer erfahrenen Chorleiterin aus dem Chorverband. Höhepunkte ihrer Arbeit an der Klangqualität des Chores waren die Weihnachtsmesse 2005 und die 60-Jahrfeier 2006.
Noch als Student der Bruckner-Uni kam Wolfgang Mayer zu uns und konnte den Chor in 7 Jahren zu unglaublichen Leistungen anspornen und viele musikalische Ziele mit uns umsetzen: Erstaufführung seiner für den Chor komponierten „Kleinen Ansfeldner Messe“ 2007, Wertungssingen bei Regionalchortag 2007 und in Gallspach 2009 mit „Ausgezeichnetem Erfolg“, Brucknerklänge mit der Werksmusik Nettingsdorf 2009, Projektchor in Hörsching und Ansfelden, Chorreise nach Bad Gleichenberg 2010, „Carmina Burana“ in Wels, Haid und Hörsching 2012, Rundfunkmesse 2013, sowie große Orchestermessen, Frühlingskonzerte mit modernen und traditionellen Songs und eigenen Kompositionen, ebenso Adventkonzerte. Sein Nachfolger ab 2014 wurde Alexander Quasniczka, der die gute Aufbauarbeit fortsetzte und mit uns viele intensive Aufführungen leitete: Unvergessliche Frühlingskonzerte mit ansprechenden Themen, wie „Show Business“, „Songkontest“, „Oldies“, „Broadway“ mit Soli und Band, sowie Große Orchestermessen von Anton Diabelli (2014, 2018), Mozart (St. Florian 2016), Haydn (2017), Jazzmessen und Adventkonzerte. Als Highlight gilt die Mitwirkung bei der Operette „Cilli und der schwarze Graf“ mit dem Musikverein Ansfelden in Haid 2015.
Einen schleifenden Übergang bildete die neuerliche Chorleitung von Birgit Buck 2018 mit einem Konzert mit der Werksmusk Nettingsdorf, „Filmmusik“ und das Frühlingskonzert 2019. Ihr Kennzeichen: Singen fröhlicher Lieder.